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Die Munitionspolitik war das Stiefkind der Rüstungswirtschaft im Zweiten Weltkrieg. Während des Krieges standen weder genügend Fabriken noch ausreichend Rohstoffe zur Verfügung. Das Märkische Walzwerk war im Zweiten Weltkrieg ein bedeutender Hersteller von Infanteriepatronen und Munitionsteilen für Bordwaffen und Luftabwehrgeschütze. Die zehnjährige Geschichte des Unternehmens bildet die Munitionspolitik ab. Rüstungspolitische Entscheidungen und der Munitionsbedarf prägten die Produktion, den Betriebsalltag und ab 1940 den Einsatz von ausländischen Arbeitern.