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Seit März 1940 Adjutant im Flakregiment 29, nahm Josef „Sepp“ Prentl am Frankreichfeldzug teil. 1941 zur 3. Batterie/Flakabteilung 391 nach Brest versetzt, Im Mai 1942 als Batteriechef zur 2. Batterie des Flakregiments 231 abkommandiert. An der Ostfront machte er sich bei den Kämpfen um Woronesch verdient, als seine Batterie in 2 Tagen 25 Panzer vernichtete, wofür er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. Nach einer Verwendung im Stab der 10. Flakdivision führte er 1943 die „Flakkampfgruppe Prentl“, die sich in den Rückzugsgefechten um Charkow auszeichnete. Am 28. April 1945 erhielt er das Eichenlaub zum Ritterkreuz, nach seiner Flucht über die Ostsee geriet er in Kriegsgefangenschaft. Bis 1973 diente er - zuletzt als Oberst der Gebirgsjäger - in der Bundeswehr, bevor er sich als Abgeordneter der CSU engagierte.