"Stalingrad an der Donau", diese Wendung zeigt, welchen Stellenwert der Kampf um Budapest für die deutschen Landser hatte. Die strategische Bedeutung des Kampfes um Ungarn hatte man im Oberkommando der Wehrmacht sehr wohl erkannt, weshalb allein 13 Divisionen der Waffen-SS auf dem Kriegsschauplatz massiert zum Einsatz kamen, darunter mit den Großverbänden "Leibstandarte", "Das Reich", "Totenkopf", "Wiking", "Hohenstaufen" und "Hitlerjugend" nahezu alle Panzer-Divisionen. Diese dramatischen Kämpfe, mit denen man glaubte, den Untergang des Deutschen Reiches noch zu verhindern, schildert der Autor – seit 1941 selbst bei der Waffen-SS – in spannender und lebhafter Weise. Die Handlung führt dem Leser die verzweifelten Kämpfe im Kessel von Budapest, die vergeblichen Entsatzversuche, den verlustreichen Ausbruch aus der Stadt sowie die kräftezehrenden Rückzugskämpfe zur Reichsgrenze vor Augen. Allgegenwärtig ist dabei der Tod, ständiger Begleiter und Mahner aller Soldaten. Der Autor zeigt, daß am Krieg nichts romantisch war, sondern daß Leben und Gesundheit jedes Landsers tagtäglich bedroht waren.