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1893 in Oberschlesien geboren, entstammt Hyacinth Graf Strachwitz schlesischem Uradel, erhielt seine Erziehung unter anderem in der Hauptkadettenanstalt in Groß Lichterfelde und trat 1912 in das Regiment "Garde du Corps" in Potsdam ein, mit dem er in den Ersten Weltkrieg zog. Ausgezeichnet mit beiden Eisernen Kreuzen und nach Jahren demütigender Kriegsgefangenschaft in Frankreich – schon früh war er im Herbst 1914 nach sechswöchiger Fernaufklärung in Gefangenschaft geraten –, meldete er sich nach Kriegsende bei seinem Regiment zurück, schloß sich den Freikorps an und stand gegen kommunistische Aufständische in Berlin im Einsatz und organisierte den Schlesischen Selbstschutz gegen polnische Angreifer, die versuchten, Oberschlesien vom Deutschen Reich abzutrennen. 1921 aus der Reichswehr entlassen, kümmerte er sich fortan um seinen Gutshof. Parallel leistete er ab 1934 laufend Reserveübungen ab und nahm dann als Hauptmann d.R. und Divisions-Nachschuboffizier im Verband der 1. Panzer-Division am Polenfeldzug teil. Schnell wurde seine Fähigkeit als Panzerführer erkannt, und er übernahm die I. Abteilung im Panzer-Regiment 2, mit der er auf dem Balkan kämpfte. Von nun an eilte er von Erfolg zu Erfolg, wurde als Abteilungskommandeur 1941 mit dem Ritterkreuz und 1942 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet, als Regimentskommandeur des Panzer-Regiments "Großdeutschland" 1943 mit den Schwertern und ein Jahr später als Kommandeur einer Panzergruppe mit den Brillanten. Als Generalleutnant, und insgesamt 14mal verwundet, unterstanden ihm bei Kriegsende alle Panzerjagdeinheiten der Heeresgruppe Mitte. Seine Heimat in Schlesien verloren, startete er nach der Gefangenschaft trotz vieler familiärer Schicksalsschläge mittellos einen erfolgreichen Neubeginn im Zivilleben.