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Dies ist die Geschichte von Major Heinz-Wolfgang Schnaufer. 1941 Offiziersanwärte der Luftwaffe, kam er nach der Grundausbildung und Speziallehrgängen 1942 zur Nachtjägerwaffe. Am 2. Juni 1942 gelang ihm mit dem Nachtjagdgeschwader 1 sein erster Nachtsieg. Weitere Nachtsiege folgten. Im August 1943 übernahm er die 12. Staffel als Staffelkapitän. Zum Oberleutnant befördert, wurde ihm am 31. Dezember 1943 nach 42 Nachtjagdsiegen das Ritterkreuz verliehen. Im Mai 1944 schoss Schnaufer binnen 14 Minuten fünf Lancaster ab. Als Kommandeur der IV./Nachtjagdgeschwader 1 wurde ihm das Eichenlaub verliehen, wenig später folgten die Schwerter und Brillanten. Ende 1944 hatte sich Schnaufer, mit 22 Jahren jüngster Geschwaderkommodore, mit 106 Nachtjagdabschüssen an die Spitze der Nachtjäger gesetzt. Von der RAF respektvoll das „Nachtgespenst von St. Trond“ genannt, ging er mit 121 Abschüssen als erfolgreichster Nachtjäger aller Zeiten in die Annalen ein.