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Hellsichtige Beobachter sagten schon 1919 voraus, daß im den Ersten Weltkrieg abschließenden Versailler Vertragswerk bereits der Keim für den nächsten Krieg in Europa liege. Einem ganzheitlichen Ansatz verpflichtet, setzt die Darstellung des bekannten Historikers Walter Post folgerichtig 1918/19 ein. Er beschreibt die Wirkung der Kriegsniederlage auf Europa, das Erstarken der NS-Bewegung, die Konsolidierung des bolschewistischen Systems unter Josef Stalin, den "New Deal" Roosevelts und die Expansionspolitik Japans. Ausführlich schildert Post die politische Vorkriegskrise: Österreich-Anschluß, Heimkehr des Sudetenlandes, Prag-Besetzung, das Ringen um einen deutsch-polnischen Ausgleich, Nichtangriffspakt mit Rußland. Detailliert analysiert er die politischen Gründe für die einzelnen Feldzüge, erläutert Taktik und Strategie der jeweiligen Kriegsgegner und vergißt dabei nicht die "große Politik". Der Leser bekommt hiermit ein Werk an die Hand, das nicht nur Entstehung und Verlauf von Schlachten beschreibt, sondern ebenso die Entscheidungsfindung auf politischer Ebene.