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Der Verfasser war Arzt in Königsberg i.Pr. und blieb auch nach der Einkesselung durch die Sowjets im Frühjahr 1945 in seiner Heimatstadt. Sein Tagebuch schildert das Leiden und Sterben der zurückgebliebenen Bewohner, den Überlebenskampf und das Warten auf die ersehnte Ausreise. Ein erschütternder Bericht über den Untergang dieser alten deutschen Stadt und das Grauen, das dort über die Menschen – überwiegend Frauen, Kinder und alte Männer – hereinbrach. Über 100.000 Zivilisten starben noch nach der Einnahme Königsbergs durch die Rote Armee.