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Seit dem 12. Jahrhundert lebten mit den Siebenbürger Sachsen und den Zipsern deutsche Volksgruppen in Südostmitteleuropa. Nach den Türkenkriegen kamen gegen Ende des 17. Jh. die Donauschwaben dazu. 1945 brach die Katastrophe über diese Volksdeutschen herein. Von den Ungarndeutschen wurde von 1944 bis 1948 rund 200.000 aus ihrer Heimat vertrieben. In Jugoslawien wurden mehr als 200.000 Volksdeutsche und Kriegsgefangene ermordet, aus Siebenbürgen über 10.000 Männer und Frauen als Arbeitssklaven in die Sowjetunion deportiert. Die Täter wurden nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern durch Sondergesetze amnestiert